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PPT-Werkstatt

Die PPT-Werkstatt erzeugt PowerPoint-Foliensätze aus hochgeladenen Quelldokumenten. Eine agentische Pipeline mit mehreren spezialisierten LLM-Agenten zerlegt das Material, plant die Folienstruktur, weist Layouts zu, befüllt sie inhaltlich und prüft die Ergebnisse mehrstufig auf Material-Treue. Die fertige Präsentation lässt sich anschließend im Chat schrittweise weiterbearbeiten.

Auf einen Blick

  • Aus mehreren Dokumenten einen abgestimmten Foliensatz erstellen — Material wird inhaltlich zerlegt und in eine vortragsreife Form gebracht.
  • Den Foliensatz auf Zielgruppe, Sprache und Vortragsdauer zuschneiden — Folienzahl und inhaltlicher Zuschnitt richten sich am Briefing aus.
  • Eine grobe Gliederung oder thematische Schwerpunkte vorgeben und im Foliensatz wiederfinden.
  • Folien im Chat schrittweise überarbeiten — kürzen, umformulieren, sortieren, hinzufügen, austauschen, bei Bedarf rückgängig machen.
  • Symbole und Diagrammgrafiken automatisch ergänzen lassen — passend zum Folieninhalt aus einem kuratierten Bestand.
  • Eigenes PPTX-Design verwenden — die Werkstatt übernimmt Master-Layouts, Schriften und Farben aus einer hochgeladenen Vorlage.
  • Den Foliensatz als PowerPoint, Word-Dokument oder Markdown ausgeben.

Highlights

Anders als ein direkt formuliertes LLM-Prompt arbeitet die Werkstatt mit einer mehrstufigen Pipeline aus spezialisierten Agenten. Das verbessert Konsistenz, Quellenbezug und Nachvollziehbarkeit der erzeugten Folien gegenüber einer einzelnen Modell-Anfrage.

  • Agentische Pipeline — Eine fünfphasige Verarbeitung (Struktur, Layout, Inhalt, Qualität, Vereinheitlichung) verteilt die Aufgaben auf eigenständige Agenten. Jeder Agent hat einen engen Aufgabenbereich; Zwischenergebnisse fließen in einem definierten Datenfluss durch die Pipeline.
  • Mehrstufige Qualitätssicherung — Erzeugte Folien werden in drei Stufen geprüft: regelbasiert (Slot-Constraints), embedding-basiert (Material-Coverage) und LLM-basiert (Halluzinations-Check). Auffällige Folien gehen automatisch in eine Korrekturschleife.
  • Zwei abgestimmte LLM-Rollen — Ein Primary-Modell mit aktiviertem Thinking-Modus übernimmt qualitätskritische Aufgaben (Routing, Strukturplanung, Layout-Wahl, Validierung); ein schnelleres Fast-Modell verarbeitet die parallele Slot-Befüllung und weitere Bulk-Aufgaben.
  • Semantisches Retrieval mit Reranker — Inhalte werden über Embeddings grob gefiltert (Top-N), anschließend mit einem dedizierten Reranker fein-sortiert (Top-K). Das verbessert die Trefferqualität spürbar gegenüber reinem Embedding-Matching.
  • Materialgebundene Inhalte — Folientexte werden aus typisierten Inventar-Einträgen abgeleitet, mit Quellenverweis. Lücken werden als sichtbare Platzhalter ausgewiesen, statt vom Modell ergänzt.
  • Großer Layout-Katalog mit Empfehlung — Über 30 Folienlayouts (Texte, Vergleiche, Prozesse, Kreisläufe, Pyramiden, Matrizen, Hierarchien, Kennzahlen) stehen zur Verfügung. Ein Layout-Advisor wählt für jede Folie das passende Layout aus dem vollständigen Katalog.
  • Iterative Detail-Bearbeitung im Chat — Nach Erstellung des Foliensatzes nimmt die Werkstatt freitextliche Anweisungen entgegen, klassifiziert sie in einen von 28 Aktionstypen und führt nur die zutreffende Mini-Operation aus. Eine Klassifikations-Prüfung greift bei Unklarheiten ein und stellt Rückfragen.
  • Versionierung mit Undo — Jede ändernde Operation am Foliensatz erzeugt einen Versions-Snapshot; die letzten 15 Stände sind über Undo zurücknehmbar.
  • Anbindung an vier Modell-Dienste — hochschul-interne LLM-Infrastruktur: ein Primary-Sprachmodell, ein Fast-Sprachmodell, ein Embedder und ein Reranker.
  • Vorlagengetreuer Export — Eine eigene PPTX- oder POTX-Vorlage wird übernommen; Master-Layouts, Schriften und Farben bleiben erhalten. Zusätzliche Exporte als DOCX und Markdown stehen bereit.