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Personalkostenkalkulator

Webbasierte Anwendung zur Kalkulation von Personalkosten in Forschungs- und Drittmittelprojekten nach TV-L. Eingaben können entweder in natürlicher Sprache (Chat) oder über ein strukturiertes Formular erfolgen. Eine LLM-gestützte Komponente übernimmt das Verstehen der Anfrage und extrahiert die Kalkulationsparameter; die eigentliche Berechnung erfolgt deterministisch ohne LLM-Beteiligung. Ergebnisse werden tabellarisch dargestellt und lassen sich als Excel- oder PDF-Datei exportieren, einschließlich einer Aufschlüsselung der Arbeitgeberanteile für BUND-Antragsformate.

Auf einen Blick

  • Personalkosten für Drittmittelprojekte in natürlicher Sprache beschreiben und vollständig kalkulieren lassen
  • Mehrere Stellen mit unterschiedlichen Entgeltgruppen, Stufen und Laufzeiten in einem Projekt zusammenfassen
  • Stufenaufstiege, jahresspezifische Tarifsteigerungen und mehrjährige Projektverläufe berücksichtigen
  • Studentische Hilfskräfte auf Stundenbasis kalkulieren
  • Ergebnisse als Excel-Datei einschließlich BUND-Format mit aufgeschlüsselten Arbeitgeberanteilen ausgeben
  • Nachfragen zur fertigen Kalkulation stellen und einzelne Stellen oder Jahresanteile gezielt erläutern lassen
  • Bei unklaren Eingaben über Rückfragen oder ein vollständiges Formular zur korrekten Eingabe geführt werden

Highlights

Im Unterschied zu einem direkten LLM-Prompt oder einer reinen Tabellenkalkulation ergänzt die Anwendung das Verstehen der Anfrage durch eine deterministische Berechnung und stellt sicher, dass die ausgegebenen Werte reproduzierbar und nachvollziehbar sind.

  • Strikte Trennung von Verstehen und Rechnen — Das LLM extrahiert ausschließlich Parameter aus der Eingabe; die eigentliche Berechnung erfolgt regelbasiert ohne KI-Beteiligung. Dadurch sind die Ergebnisse exakt und unabhängig vom verwendeten Modell.
  • Hybride Eingabe — Natürlichsprachliche Eingabe und strukturiertes Formular stehen parallel zur Verfügung und können in derselben Sitzung kombiniert werden. Bei unvollständigen Angaben werden gezielte Rückfragen gestellt.
  • Mehrstufige Validierung — Die LLM-Antwort wird gegen ein Schema geprüft; fehlende Pflichtfelder werden automatisch in eine Rückfrage umgewandelt, bei wiederholten Parse-Fehlern erfolgt ein Wechsel auf das manuelle Formular.
  • Jahresspezifische Tarifsteigerungen — Steigerungssätze lassen sich pro Kalenderjahr individuell setzen oder vollständig deaktivieren; mehrere Prognoseszenarien sind ohne Neueingabe der Stellen möglich.
  • Aufschlüsselung der Arbeitgeberanteile — Für BUND-Anträge werden Renten-, Kranken-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung separat ausgewiesen.
  • Q&A auf der bestehenden Kalkulation — Nachfragen wie „Was kostet das Projekt 2027?" oder „Welche Stelle ist am teuersten?" werden auf Basis der bereits berechneten Werte beantwortet, nicht durch erneutes Rechnen mit dem LLM.
  • Nachvollziehbare Ergebnisstruktur — Jede Stelle wird in Jahresscheiben mit Grundentgelt, Brutto, Zuwendung und Gesamtkosten aufgeschlüsselt; geplante Stufenaufstiege werden im jeweiligen Jahr ausgewiesen.
  • Anbindung an OpenAI-kompatible LLM-Schnittstellen — Anbindung an einen beliebigen OpenAI-kompatiblen Chat-Endpunkt; lokale Server wie LM Studio, Ollama oder vLLM werden ohne Anpassung unterstützt.
  • Importierbare Tarifdaten — Entgelttabelle, Zuwendungssätze und Stundensätze lassen sich über ein Kommandozeilenwerkzeug aus einer Excel-Datei aktualisieren.