Grafix¶
Grafix ist ein webbasierter Editor für Business-Diagramme mit Chat-Eingabe. Die Anwendung übersetzt natürlichsprachige Beschreibungen in fertige Diagramme und kombiniert dabei eine LLM-gestützte Intent-Erkennung mit einer regelbasierten Template-Engine. Die Layout-Erzeugung erfolgt deterministisch, sodass identische Eingaben identische Ergebnisse liefern. Über eine Session-Historie bleibt jeder Schritt nachvollziehbar und revidierbar.
Auf einen Blick¶
- Diagramme im Chat beschreiben und sofort als bearbeitbare Grafik erhalten, ohne Zeichenwerkzeuge zu bedienen.
- Aus 27 Diagrammtypen wählen — von Flowchart und SWOT über Organigramm und Venn bis Timeline und KPI-Dashboard.
- Einzelne Bereiche eines Diagramms gezielt ändern, etwa nur die Stärken-Liste in einer SWOT-Analyse.
- Bestehende Diagramme direkt am Canvas nachbearbeiten oder per Formularfeldern feinjustieren.
- Den vollständigen Verlauf einer Session einsehen, zu früheren Zuständen zurückspringen und als JSON exportieren.
- Fertige Diagramme als PNG für die Weitergabe oder als JSON zur späteren Bearbeitung sichern.
Highlights¶
Grafix unterscheidet sich von einem direkten LLM-Prompt oder einem einfachen Skript dadurch, dass nicht das Sprachmodell, sondern eine Template-Engine das Diagramm zeichnet. Das Sprachmodell übernimmt ausschließlich die Interpretation der Anfrage. Diese Trennung wirkt sich unmittelbar auf die Qualität und Verlässlichkeit der Ergebnisse aus.
- Deterministische Layout-Erzeugung — Positionen, Abstände und Proportionen werden von der Template-Engine berechnet, nicht vom Sprachmodell vorgeschlagen. Identische Eingaben führen zu identischen Diagrammen.
- Multi-Agenten-Pipeline — Eine Anfrage durchläuft Intent-Erkennung, Ausführung, Validierung und Konsistenzprüfung als getrennte Stufen. Pro Anfrage entsteht nur ein einziger LLM-Call; alle weiteren Stufen arbeiten regelbasiert.
- Strukturierte Intent-Erkennung — Das Sprachmodell klassifiziert die Anfrage in vorgegebene Aktionstypen (Erstellen, Slot ändern, Stil ändern, Element hinzufügen, Template wechseln u. a.) und liefert die Parameter als JSON zurück. Niedrige Konfidenzen lösen Rückfragen aus statt Halluzinationen.
- Breite Vorlagensammlung — 27 Diagrammtypen aus den Kategorien Prozess, Liste, Hierarchie, Beziehung, Matrix, Pyramide und Zyklus decken die typischen Anwendungsfälle in Lehre, Verwaltung und Projektarbeit ab.
- Slot-basierte Bearbeitung — Jedes Template definiert benannte Bereiche (Slots), die einzeln ansprechbar sind. Eine Änderung an einer SWOT-Quadrantenliste wirkt nur auf diesen Quadranten und lässt die übrige Struktur unberührt.
- Template-Upgrades — Erweitert sich der Inhalt einer Anfrage über die Kapazität der bisherigen Vorlage hinaus, wechselt die Pipeline automatisch zu einer passenderen Variante (etwa von einem zweistufigen zu einem dreistufigen Organigramm) und überträgt die bisherigen Inhalte.
- Session-Historie als Protokoll und Kontext — Jeder Schritt wird als JSON dokumentiert. Die Historie dient gleichzeitig als Audit-Spur und als impliziter Few-Shot-Kontext für nachfolgende Anfragen, sodass Bezüge wie „wie vorher, aber mit vier Elementen" aufgelöst werden können.
- Template-bewusste Konsistenzprüfung — Eine nachgelagerte Prüfung erkennt fehlerhafte Layouts und korrigiert sie. Bei strukturierten Vorlagen unterbleiben automatische Eingriffe, um deren Geometrie nicht zu verändern.
- Anbindung an einen internen LLM-Endpoint — Die Anwendung spricht über eine OpenAI-kompatible Schnittstelle einen intern betriebenen LLM-Dienst an. Daten verlassen die Betriebsumgebung nicht.